Transfersysteme für automatisierte Montage- und Fertigungslinien
Transfersysteme verbinden Prozessstationen innerhalb automatisierter Produktions- und Montageprozesse und sorgen dafür, dass Werkstücke oder Werkstückträger gezielt zwischen den vorgesehenen Stationen transportiert und bereitgestellt werden. Je nach System können Transfersysteme neben dem Transport weitere Aufgaben wie Positionieren, Puffern, Verteilen oder die gezielte Wegeführung zwischen unterschiedlichen Prozessstationen übernehmen.
CMCO bietet dafür unterschiedliche Systemprinzipien – von Werkstückträger- und Palettentransfersystemen bis zu Shuttle-Systemen. Welches Transfersystem geeignet ist, hängt von den Anforderungen des jeweiligen Produktionsprozesses und Werkstückflusses ab.
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- Wann ist ein Transfersystem die richtige Lösung?
- Welche Aufgaben übernehmen Transfersysteme?
- Welche Arten von Transfersystemen gibt es?
- Welches Transfersystem passt zu Ihrer Anwendung?
- Welche Kriterien sind für die Auswahl entscheidend?
- Transfersysteme von CMCO
- Die CMCO Transfersysteme im Überblick
- Wann ergänzt Fördertechnik ein Transfersystem – und wann ist sie die bessere Wahl?
- Transfersysteme für unterschiedliche Anwendungen und Branchen
- Transfersysteme in der Praxis
- Von der Anforderung zur Systemlösung
- Transfersystemlösungen für Integratoren, Partner und Anwender
- Warum CMCO als Partner für Transfersysteme?
- Häufige Fragen zu Transfersystemen
- Transfersystem für Ihre Anwendung planen
Was ist ein Transfersystem?
Ein Transfersystem ist ein spezialisiertes Fördersystem zur Verkettung von Arbeits- und Prozessstationen innerhalb eines Produktionsablaufs. Es transportiert Werkstücke oder Werkstückträger gezielt von einem Prozessschritt zum nächsten und verbindet beispielsweise Montage-, Bearbeitungs-, Prüf- oder Handhabungsstationen. Durch die abgestimmte Organisation des Werkstückflusses unterstützen Transfersysteme einen effizienten Produktionsablauf zwischen den einzelnen Prozessstationen.
Im Unterschied zu einer reinen Transportaufgabe ist der Werkstückfluss bei einem Transfersystem unmittelbar mit dem Produktionsprozess verknüpft. Werkstücke müssen nicht nur von A nach B gelangen, sondern an den vorgesehenen Prozessstationen bereitgestellt werden. Je nach System können sie dort positioniert, zwischen Prozessschritten gepuffert oder über unterschiedliche Wege weitergeleitet werden.
Transfersysteme eignen sich deshalb insbesondere für Produktions- und Montageprozesse, in denen mehrere Prozessstationen miteinander verkettet oder Werkstücke definiert durch die Fertigung geführt werden müssen.
Transfersystem oder klassischer Förderer – was ist der Unterschied?
Transfersysteme gehören zur Fördertechnik, erfüllen innerhalb einer Produktionsanlage jedoch eine spezifischere Aufgabe. Als klassische Förderer betrachten wir hier Gurt-, Modulband- und Scharnierbandförderer, bei denen der Transport entlang einer definierten Förderstrecke im Vordergrund steht.
Bei einem Transfersystem steht dagegen die Prozessverkettung im Mittelpunkt. Werkstücke oder Werkstückträger werden entsprechend dem Produktionsablauf zwischen definierten Stationen transportiert und für den nächsten Prozessschritt bereitgestellt.
| Klassische Förderer | Transfersysteme |
| Fokus auf Transport und Materialfluss | Fokus auf Transport und Prozessverkettung |
| Bewegung entlang einer definierten Förderstrecke | Gezielter Transfer zwischen definierten Prozessstationen |
| z. B. Gurtförderer, Modulband- oder Scharnierbandförderer | z. B. Werkstückträger-/Paletten- oder Shuttle-Systeme |
| Geeignet, wenn primär eine Transportaufgabe gelöst werden soll | Geeignet, wenn Transport und Produktionsprozess gezielt miteinander verknüpft werden müssen |
Klassische Förderer und Transfersysteme schließen sich dabei nicht aus. Innerhalb einer Anlage können beide unterschiedliche Aufgaben übernehmen und miteinander kombiniert werden.
Wann ist ein Transfersystem die richtige Lösung?
Ein Transfersystem ist die richtige Lösung, wenn der Werkstücktransport direkt mit den Abläufen zwischen mehreren Prozessstationen abgestimmt werden muss. Entscheidend ist nicht allein der Transport, sondern welche Anforderungen sich aus dem Produktionsprozess ergeben.
Ein Transfersystem wird damit vor allem dann relevant, wenn Werkstücktransport und Produktionsprozess nicht getrennt voneinander betrachtet werden können.
Welche Aufgaben übernehmen Transfersysteme?
Transfersysteme übernehmen innerhalb automatisierter Produktionsprozesse mehr als den reinen Transport von Werkstücken. Abhängig von System und Anlagenkonzept können sie den Werkstückfluss zwischen Prozessstationen organisieren, Werkstücke definiert bereitstellen und unterschiedliche Prozessschritte miteinander koordinieren.
Zu den typischen Aufgaben gehören:
- Werkstücke transportieren: Werkstücke oder Werkstückträger werden gezielt zwischen definierten Prozessstationen transportiert. So können beispielsweise Montage-, Bearbeitungs-, Prüf- oder Handhabungsprozesse miteinander verbunden werden.
- Stoppen und bereitstellen: An einer Prozessstation können Werkstücke oder Werkstückträger angehalten und für den vorgesehenen Prozessschritt bereitgestellt werden.
- Präzise positionieren: Für automatisierte Montage-, Bearbeitungs- oder Prüfprozesse kann zusätzlich eine definierte Positionierung erforderlich sein, damit beispielsweise Roboter, Prüfgeräte oder Bearbeitungseinheiten reproduzierbar auf das Werkstück zugreifen können.
- Zwischen Prozessstationen puffern: Werkstücke oder Werkstückträger können innerhalb des Werkstückflusses temporär zwischengespeichert und anschließend wieder dem weiteren Prozess zugeführt werden. Pufferbereiche können je nach Anlagenkonzept vor, zwischen oder nach Prozessstationen angeordnet und hinsichtlich ihrer Kapazität an den erforderlichen Werkstückfluss angepasst werden.
- Werkstückflüsse verteilen und zusammenführen: Verfügt eine Produktionsanlage über parallele Stationen oder mehrere Prozesswege, lassen sich Werkstückflüsse aufteilen und wieder zusammenführen
- Werkstücke identifizieren und nachverfolgen: In automatisierten Produktionsprozessen kann es erforderlich sein, Werkstücke oder Werkstückträger eindeutig zu identifizieren und ihren Status im Prozess zu erfassen. In Verbindung mit geeigneter Identifikations-, Steuerungs- und Anlagentechnik können Transfersysteme die Nachverfolgbarkeit (Traceability) des Werkstückflusses unterstützen.
Welche Arten von Transfersystemen gibt es?
Für die hier betrachteten Produktions- und Montageanwendungen sind insbesondere zwei Systemprinzipien relevant: Werkstückträger- und Palettentransfersysteme sowie Shuttle-Transfersysteme. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie Werkstücke zwischen Prozessstationen bewegt und Prozesswege innerhalb der Anlage organisiert werden.
Die Prozessanforderungen bestimmen die Wahl des Systemprinzips und der technischen Ausführung.
Welches Transfersystem passt zu Ihrer Anwendung?
Die folgende Gegenüberstellung bietet eine erste Orientierung zwischen Werkstückträger- und Palettentransfersystemen und Shuttle-Transfersystemen:
| Anforderung | Werkstückträger- & Palettentransfersysteme | Shuttle-Transfersysteme |
| Prozessablauf | Strukturierte und wiederkehrende Prozessfolgen | Variable oder unterschiedliche Prozessfolgen |
| Wegeführung | Definierte Streckenführung mit möglichen Abzweigungen, Zusammenführungen und Umläufen | Flexible Wegeführung mit gezielter Anfahrt unterschiedlicher Prozessstationen |
| Variantenvielfalt | Produktvarianten innerhalb einer definierten Anlagenstruktur | Produktvarianten mit unterschiedlichen Prozessstationen oder Prozesswegen |
| Positionierung | Definierte Bereitstellung und – je nach System – präzise Positionierung | Abhängig von Shuttle-, Stations- und Anlagenkonzept |
| Pufferung | Integration von Puffern innerhalb der Streckenführung bzw. des Anlagenlayouts | Integration abhängig von System, Wegeführung und Anlagenkonzept |
| Parallele Stationen | Einbindung über Abzweigungen und Zusammenführungen | Gezielte Anfahrt unterschiedlicher Prozessstationen abhängig vom System |
| Erweiterbarkeit | Modulare Erweiterungen abhängig von System- und Anlagenkonzept | Anpassung von Prozesswegen oder Stationsstruktur abhängig von System- und Anlagenkonzept |
| Typischer Schwerpunkt | Strukturierte Montage-, Bearbeitungs- und Prüfprozesse mit definierten Werkstückträgern | Variable Prozessverkettung mit unterschiedlichen Wegen, Stationen oder Produktvarianten |
Welche Kriterien sind für die Auswahl entscheidend?
Die Systemart allein entscheidet nicht darüber, welches Transfersystem für eine konkrete Anwendung geeignet ist. Für die Auslegung müssen die Anforderungen an Werkstück, Produktionsprozess und Anlage gemeinsam betrachtet werden.
Eine erste Systemauswahl entsteht nicht aus einem einzelnen Kriterium. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Werkstück, Prozess, Werkstückfluss und Anlagenlayout. Auf dieser Grundlage können konkrete Transfersysteme und Systemkonfigurationen bewertet werden.
CMCO bietet hierfür unterschiedliche Technologien, die verschiedene Anforderungen an Prozessverkettung, Werkstücktransport und Anlagenflexibilität abdecken.
Werkstück & Prozess
- Werkstück: Abmessungen, Gewicht, Geometrie und erforderliche Aufnahme
- Prozessstationen: Anzahl, Anordnung und Art
- Prozessfolge: feste oder variable Abfolge
- Takt und Durchsatz: erforderliche Zykluszeiten und Produktionsleistung
- Positionierung: erforderliche Genauigkeit
- Pufferbedarf: benötigte Kapazität
Werkstückfluss & Anlagenlayout
- Wegeführung (Routing): lineare, verzweigte oder alternative Prozesswege
- Produktvarianten: unterschiedliche Bearbeitungsfolgen
- Anlagenlayout: verfügbarer Bauraum und räumliche Anordnung
- Produktionsumgebung: beispielsweise Sauberkeit, Reinraum oder besondere Umgebungsbedingungen
Transfersysteme von CMCO
CMCO bietet unterschiedliche Transfersysteme für die Verkettung von Produktions-, Montage- und Prüfprozessen. Je nach Anforderung kommen Werkstückträger- und Palettentransfersysteme für strukturierte Prozessabläufe oder Shuttle-Transfersysteme für variable Prozesswege zum Einsatz.
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DualMove – Werkstückträger- und Palettentransfersystem
DualMove eignet sich insbesondere für strukturierte Prozessfolgen mit definierten Übergabe- und Bearbeitungspunkten.
Typische Anforderungen:
- strukturierte Montage- und Produktionsprozesse
- Transport auf definierten Werkstückträgern oder Paletten
- definierte Bereitstellung an Prozessstationen
- Verkettung mehrerer Prozessstationen
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ERT – Edge Roller Technology
ERT eignet sich insbesondere für strukturierten Palettentransport und die Verkettung definierter Prozessstationen innerhalb eines Anlagenlayouts.
Typische Anforderungen:
- Transport auf definierten Paletten
- strukturierte Produktions- und Montageabläufe
- Verkettung von Montage-, Bearbeitungs- und Prüfstationen
- definierte Bereitstellung an Prozessstationen
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FlexMove Palettensystem – Palettentransfer mit flexibler Streckenführung
FlexMove eignet sich insbesondere für Anwendungen, bei denen direkter Werkstücktransport oder Palettentransport mit einer flexiblen Layoutgestaltung kombiniert werden sollen.
Typische Anforderungen:
- direkter Transport von Werkstücken auf dem Fördersystem
- Transport auf definierten Paletten oder Werkstückträgern
- flexible Streckenführung
- Einbindung mehrerer Prozessstationen
- Anpassung an unterschiedliche Anlagenlayouts
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montrac® – Shuttle-Transfersystem
Abhängig von System- und Anlagenkonzept können die Shuttles unterschiedliche Prozessstationen gezielt anfahren und verschiedenen Prozesswegen folgen. Dadurch eignet sich montrac® insbesondere für Anwendungen mit variablen Prozessfolgen oder unterschiedlichen Produktvarianten.
Typische Anforderungen:
- variable Prozesswege
- gezielte Anfahrt unterschiedlicher Prozessstationen
- unterschiedliche Produktvarianten oder Bearbeitungsfolgen
- Einbindung paralleler Prozessstationen
- Energieversorgung während des Transfers
- hohe Reinraumanforderungen
- zukünftige Kapazitätserweiterungen
- Produktion bis Losgröße 1
- besondere ESD- oder EMV-Anforderungen
- lange Streckenabschnitte
Die CMCO Transfersysteme im Überblick
| System | Systemprinzip | Typischer Schwerpunkt |
| DualMove | Doppelgurt-Werkstückträger-/Palettentransfer | Variable oder unterschiedliche Prozessfolgen |
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ERT |
Edge-Roller-Palettentransfer | Strukturierter Palettentransport über ein kantenbasiertes Rollenprinzip |
| FlexMove Palettensystem | Palettentransfer mit flexibler Streckenführung | Anpassungsfähige Streckenlayouts für Produktions- und Montageprozesse |
| montrac® | Shuttle-Transfersystem | Variable Prozesswege und flexible Prozessverkettung |
Welche Lösung für eine konkrete Anwendung geeignet ist, hängt von den jeweiligen Prozess- und Anlagenanforderungen ab.
Wann ergänzt Fördertechnik ein Transfersystem – und wann ist sie die bessere Wahl?
Transfersysteme müssen innerhalb einer Produktionsanlage nicht alle Transportaufgaben übernehmen. Je nach Prozess können klassische Förderer wie Gurt-, Modulband- oder Scharnierbandförderer die Zu- und Abführung oder kontinuierliche Transportabschnitte übernehmen, während ein Transfersystem den Werkstückfluss zwischen definierten Prozessstationen organisiert.
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Wann ist klassische Fördertechnik die passende Lösung?
Klassische Fördertechnik kann insbesondere sinnvoll sein, wenn:
- Produkte oder Materialien hauptsächlich zwischen definierten Punkten transportiert werden,
- keine gezielte Positionierung an mehreren Prozessstationen erforderlich ist,
- der Transportweg weitgehend festgelegt ist,
- keine unterschiedlichen Prozesswege für einzelne Werkstücke benötigt werden oder
- ein kontinuierlicher Produkt- oder Materialtransport im Vordergrund steht.
Je nach Anwendung kommen dafür beispielsweise Gurt-, Modulband- oder Scharnierbandförderer infrage.
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Wann werden Fördertechnik und Transfersysteme kombiniert?
In automatisierten Produktionsanlagen können beide Prinzipien unterschiedliche Aufgaben innerhalb desselben Materialflusses übernehmen. Klassische Fördertechnik kann beispielsweise Produkte einem Produktionsbereich zuführen oder nachgelagerten Anlagenbereichen übergeben. Innerhalb des Produktionsprozesses organisiert das Transfersystem dagegen den Werkstückfluss zwischen den Prozessstationen.
Zuführung über Fördertechnik → Transfer zwischen Prozessstationen → Abführung über Fördertechnik
Welche Kombination sinnvoll ist, hängt von der jeweiligen Transport- und Prozessaufgabe ab.
Transfersysteme für unterschiedliche Anwendungen und Branchen
Transfersysteme kommen in unterschiedlichen Branchen zum Einsatz, wenn Werkstücke zwischen mehreren Prozessstationen transportiert und Produktionsschritte gezielt miteinander verkettet werden müssen. Entscheidend für die Systemauswahl sind dabei die Anforderungen der konkreten Anwendung und nicht die Branche allein.
Transfersysteme in der Praxis
Wie ein Transfersystem ausgelegt wird, zeigt sich anhand konkreter Produktionsanforderungen. Referenzprojekte können nachvollziehbar machen, welche Anforderung bestand, warum ein bestimmtes Systemprinzip gewählt wurde und wie die Lösung in den Produktionsprozess integriert wurde.
montrac® verbindet Produktionsprozesse bei HELLA in der Slowakei
Bei HELLA in der Slowakei unterstützt das montrac® Shuttle-Transfersystem die automatisierte Verkettung unterschiedlicher Produktionsschritte für Frontscheinwerfer. Die Prozessfolge reicht von Spritzguss und Lackierung über Antibeschlag-Prozesse bis zur Bereitstellung für weitere Montage- und Verpackungsschritte. montrac® verbindet dabei die unterschiedlichen Prozessstationen und ermöglicht einen flexiblen Werkstückfluss innerhalb der Produktionsanlage. Die Lösung wurde in Zusammenarbeit mit der Stephan GmbH umgesetzt.
FlexMove verbindet Verpackungslinien und Palettierung bei Pfeifer & Langen
Bei Pfeifer & Langen unterstützt das FlexMove-Fördersystem den Transport unterschiedlicher Verpackungsgrößen von sechs Verpackungslinien zu den zugehörigen Palettierern. Aufgrund der Anforderungen an die Anlagenredundanz können unterschiedliche Palettierer über pneumatische Weichen angesteuert werden. Die Lösung berücksichtigt die spezifischen Prozessanforderungen verschiedener Verpackungsgrößen und umfasst Transportlinien für Würfelzucker und losen Zucker.
montrac® verbindet Produktions- und Logistikprozesse bei F. Deutsch Metallwerke
Bei F. Deutsch Metallwerke unterstützt das montrac® Shuttle-Transfersystem die flexible und automatisierte Verkettung von Produktions- und Logistikprozessen. Unterschiedliche Transportwege und variable Taktzeiten können innerhalb des Materialflusses berücksichtigt werden, sodass Artikel entsprechend den jeweiligen Anforderungen weitertransportiert und verpackt werden können. montrac® übernimmt dabei eine zentrale Transportfunktion zwischen der verketteten Produktionslinie und dem Hochregallager.
Von der Anforderung zur Systemlösung
Die Planung eines Transfersystems beginnt mit den konkreten Anforderungen der Anwendung. Auf dieser Grundlage werden Systemprinzip, Anlagenkonzept und Integration festgelegt.
- Anforderungen konkretisieren – Die zuvor beschriebenen Auswahlkriterien werden auf die konkrete Anwendung übertragen und um projektspezifische Rahmenbedingungen wie bestehende Maschinen und Anlagenkomponenten, räumliche Gegebenheiten und erforderliche Schnittstellen ergänzt.
- System- und Anlagenkonzept entwickeln – Auf Basis der Anforderungen werden ein geeignetes Systemprinzip sowie die Strecken- bzw. Wegeführung und die Einbindung der Prozessstationen festgelegt. Je nach Anwendung kann auch eine Kombination mit weiterer Fördertechnik sinnvoll sein.
- Transfersystem auslegen – Anschließend werden Systemkomponenten und deren Anordnung auf die auftretenden Lasten, den geplanten Werkstückfluss und die Prozessverkettung abgestimmt.
- Integration planen – Mechanische, steuerungsseitige und prozessbezogene Schnittstellen werden entsprechend dem Anlagenkonzept und den angrenzenden Prozessstationen berücksichtigt.
- Betrieb und Erweiterung berücksichtigen – Zugänglichkeit, Wartung und die Anforderungen an einen zuverlässigen Anlagenbetrieb sowie mögliche spätere Veränderungen oder Erweiterungen des Produktionsprozesses sollten bereits bei der Planung berücksichtigt werden.
Welche konkrete Unterstützung im Projekt erforderlich ist, richtet sich nach Anwendung, Transfersystem und Umfang der Gesamtanlage.
Transfersystemlösungen für Integratoren, Partner und Anwender
Je nach Rolle im Projekt unterscheiden sich die Anforderungen an Transfersysteme und technische Unterstützung.
Warum CMCO als Partner für Transfersysteme?
CMCO verbindet unterschiedliche Transferlösungen für den Werkstücktransfer mit ergänzender Fördertechnik. Engineering und Integration unterstützen die Einbindung in Produktions- und Automatisierungsanlagen. Je nach Projekt können unterschiedliche Systemprinzipien und Technologien auf die Anforderungen des jeweiligen Produktionsprozesses abgestimmt werden.
Häufige Fragen zu Transfersystemen
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Welches Transfersystem eignet sich für meine Anwendung?
Die Auswahl hängt von den Anforderungen an Werkstück, Produktionsprozess und Anlagenkonzept ab. Relevant sind unter anderem Prozessfolge, Takt und Durchsatz, Positionierungsanforderungen, Wegeführung, Pufferbedarf und Anlagenlayout.
Für strukturierte und wiederkehrende Prozessfolgen können Werkstückträger- und Palettentransfersysteme geeignet sein. Bei variablen Prozesswegen oder unterschiedlichen Bearbeitungsfolgen können Shuttle-Transfersysteme relevant sein. Die konkrete Systemauswahl sollte anhand der jeweiligen Anwendung erfolgen.
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Kann ein Transfersystem in eine bestehende Produktionsanlage integriert werden?
Eine Integration in bestehende Produktionsanlagen kann abhängig von den vorhandenen Rahmenbedingungen möglich sein. Entscheidend sind insbesondere Anlagenlayout, verfügbare Fläche, bestehende Prozessstationen sowie die erforderlichen mechanischen, steuerungsseitigen und prozessbezogenen Schnittstellen.
Ob und wie eine Integration sinnvoll umgesetzt werden kann, muss anhand der bestehenden Anlage bewertet werden.
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Können unterschiedliche Transfersysteme und Fördertechnik in einer Anlage kombiniert werden?
Ja. Transfersysteme und klassische Fördertechnik können innerhalb einer Produktionsanlage unterschiedliche Aufgaben übernehmen.
Klassische Fördertechnik kann beispielsweise für Zu- und Abführung oder kontinuierliche Transportabschnitte eingesetzt werden, während ein Transfersystem den Werkstückfluss zwischen definierten Prozessstationen organisiert. Welche Kombination geeignet ist, hängt von der jeweiligen Transport- und Prozessaufgabe ab.
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Welche technischen Leistungsdaten sind für die Systemauswahl relevant?
Je nach Anwendung sind unter anderem Werkstückabmessungen und -gewicht, Takt- und Durchsatzanforderungen, erforderliche Positioniergenauigkeit, Anzahl und Anordnung der Prozessstationen, Pufferbedarf, Wegeführung und Produktionsumgebung relevant.
Die zulässigen bzw. erreichbaren technischen Werte unterscheiden sich zwischen den Transfersystemen und sollten anhand der jeweiligen Produktspezifikationen und Anwendung bewertet werden.
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Welche Informationen werden für eine erste Projektanfrage benötigt?
Für eine erste technische Bewertung helfen insbesondere Angaben zu:
- Werkstück und Abmessungen
- Werkstückgewicht
- gewünschtem Takt oder Durchsatz
- Anzahl und Art der Prozessstationen
- Prozessfolge und möglichen Varianten
- vorhandenem oder geplantem Anlagenlayout
- besonderen Anforderungen an die Produktionsumgebung
Falls bereits Zeichnungen, Layouts oder ein Lastenheft vorhanden sind, können diese zusätzliche Informationen für die technische Bewertung liefern.
Transfersystem für Ihre Anwendung planen
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Ihr Ansprechpartner
Marcello Montemitro
Marcello Montemitro begleitet seit über 19 Jahren internationale Projekte in den Bereichen Automatisierung, Robotik und Intralogistik. Sein Fokus liegt auf skalierbaren Werkstückträger- und Transfersystemen für anspruchsvolle Produktionsumgebungen – von Reinraum- und Montageprozessen bis hin zu Automotive und Battery Cell Manufacturing.
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